Presse
18.05.04 Kaufmann im S7
Eigentlich wollte er sein Können mal wieder in die Auslage stellen. Doch stattdessen kam Wolfgang Kaufmann am Sonntag acht Mal zum Einsatz.
Weil der unterlegene Wieth-Ferrari 550 nach einem Ausfall bei einem Lauf der französischen GT-Meisterschaft nicht rechtzeitig fertig wurde, nahm Kaufmann das Angebot von Graham Nash an, in dessen Saleen S7R als dritter Mann zu fahren. Prompt qualifizierte er den S7 gleich mal auf Startplatz 5 – vor den Mallock-Schwesterautos.
Im Rennen musste der klamme Nash zahlenden Fahrern den Vortritt lassen. Das führte dazu, dass Paolo Roberti sich einen Bremsplatten zuzog und die Aufhängung im zweiten Turn kaputt rüttelte – fünf Minuten bevor Kaufmann ins Rennen gehen wollte.


