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1.08.04 Die Rückkehr der Porsche Turbo
Beim 1000 Kilometer-Rennen am Nürburgring debütierte der Porsche Turbo des neuen GT-Teams A:Level Engineering von Vladimir Raikhlin. Pilot Wolfgang Kaufmann konnte das Rennen allerdings nicht in Angriff nehmen, weil in der Vorstartrunde ein Verschlussstopfen im Zylinderkopf rausflog, und somit Wasser in den Ölkreislauf eintrat.
„Das Problem sollte allerdings nach den letzten Testfahrten am Nürburgring behoben sein“, so Kaufmann. Eine weitere Problemzone des brandneuen Biturbo-Elfers war die Aufhängung des vorderen Stabilisators, der insgesamt zwei Mal brach. „Wir haben festgestellt, dass die Aufhängung gar nicht halten konnte, weil wir vorne sehr tief fahren. Die Stabi-Aufnahme wird jetzt geändert“, so der Molsberger GT-Pilot.
Das bildschöne und sauber gemachte Auto wurde nach ACO-Spezifikationen aufgebaut, die bei Turbos allerdings starke Restriktionen vorsehen: So ist der maximale Ladedruck des 3,6 Liter großen Boxermotors auf 0,8 bar begrenzt, die Restriktorgröße beträgt 32,5 Millimeter. Da das FIA-GT-Reglement eine liberale Einstufung vorsieht, plant das neue Team neben den LMES-Rennen in Silverstone und Spa Francorchamps auch Einsätze in der FIA-GT-Meisterschaft.


