Presse
28.06.05 1850 Euro für die FIA-Kasse
Die Stewards hatten schon im Training jede Menge zu tun. Gleich fünf Mal wurden Teams zu Geldstrafen verdonnert, weil sie die weiße Linie am Ende der Boxengasse missachteten. Einmal schlug die Radar-Falle in der Boxengasse zu. So kamen 1850 Euro in die Kasse der FIA.
Hochbetrieb auch bei den Technikern, denn die Teams hatten im Training sichtlich Probleme, die Wiegeproze-dur einzuhalten. Lister, Pro-ton und GPC wurden daher die schnellsten Zeiten gestrichen. Ebimotors, Gruppe M Racing (Collard/Sudgen) und RAM Racing wurden die
Zeiten wegen zu niedriger Bodenfreiheit gestrichen. Zu guter Letzt hatten die Funktionäre noch über den Wendlinger/Bertolini-Maserati zu befinden. In der Eile nach dem Trainingscrash hatten die Mechaniker die falschen Reifen zur Zeichnung vorgelegt.
Philipp Peter stellte als erster Pilot 2005 zwei Pole-Positions auf. Unterstützt wurde er von einer großen Fanabordnung. Viele Freun-de des Wieners machten den Sprung über die Grenze nach Tschechien, um Phi-lipp die Daumen zu drücken. Im Rennen musste er das Auto mit dem Russen Roman Rusinow und dem Eng-länder Chris Buncombe tei-len. Dafür blickt der JMB-Pilot mit Freude nach Spa, wo er mit Wendlinger und Bertolini fährt. Da soll der Red Bull Maserati erstmals über die 24-h-Distanz gehen.
Wolfgang Kaufmann ist nun im Internet vertreten. www.wolfgang-kaufmann.de informiert umfassend über den Deutschen, der aus der GT-Szene nicht wegzudenken ist. Von Zeit zu Zeit plant Kaufmann auch immer wieder Gewinnspiele für die Fans, wie kürzlich, als es fünf Taxifahrten auf der legendären Nordschleife zu gewinnen gab.
Quelle: Motorsport aktuelle 28.06.2005


