Presse

18.09.04 Kaufmanns Chance - Molsberger Rennfahrer startet bei FIA-GT-Lauf

 

OSCHERSLEBEN. Der Molsberger Wolfgang Kaufmann, in dieser Saison arg von technischen Gebrechen gebeutelt und vom Rennfahrer-Glück nahezu komplett verlassen, darf sich an diesem Wochenende auf einen motorsportlichen Höhepunkt freuen. Aufgrund eines kurzfristigen Arrangements sitzt der Westerwälder beim letzten europäischen Wertungslauf zum FIA-GT-Championat in Oschersleben zum zweiten Mal in einem Saleen S 7 R von Graham Nash-Motorsport.


„Es ist sehr erfreulich, dass der englische Rennstallbesitzer Graham Nash mir nach Hockenheim eine zweite Chance auf seinem Auto gibt", sagt Kaufmann. „Bei unserem ersten gemeinsamen Einsatz damals im Mai konnte ich mich ja für den fünften Startplatz qualifizieren. Alle im Team waren glücklich, denn eine Startposition unter den ersten Zehn war ihnen bis dato nicht vergönnt. Ich hoffe sehr, dass ich diesmal den Startturn fahren darf", freut sich der Westerwälder.

Der Wunsch, direkt beim Start im Auto sitzen zu dürfen, ist nachvollziehbar. Denn in Hockenheim kam er als dritter Pilot im Rennen keinen Meter zum Einsatz. Just drei Minuten, bevor Wolfgang Kaufmann das Saleen-Lenkrad vom Italiener Lanciert übernehmen wollte, rollte dieser mit einem irreparablen Schaden an der Hinterradaufhängung aus.

„In Oschersleben fahre ich mit dem Stammpiloten Paolo Ruberti (Italien) und dem Engländer Jamie Wall. Mister Wall ist für mich ein gänzlich unbeschriebenes Blatt. Ich hoffe, unser fahrerisches Potenzial reicht aus, um uns in Podestnähe platzieren zu können - falls denn diesmal die Technik mitspielt."

Emerson W.Dilcher